Zeitgeist: Moving forward – Eine Filmreview

Nun ja, dieser Film geistert mittlerweile schon zwei Jahre durch’s Internet und man kann ihn auch auf Youtube anschauen…

Z.B. hier:

Ich habe mir den Film mal in voller Länge angeschaut und bin entsetzt. Zwar zeigt dieser Film ein paar Grundwahrheiten, die wir uns vor Augen führen sollten, wenn wir mal wieder nicht wissen, wo wir die Welt verändern sollten… Deswegen ist der Film auch sehenswert, ist man mit solchem Gedankengut nicht eh schon vertraut.

Aber dann wird es wirklich happig: Da wird wirklich von einem Stadtmodell geredet, wo man schon fast an den Film „Soilent Green“ denken muss. Und dann ist aus dem Film auch nicht wirklich ersichtlich, wie in diesen Einheitsstadtmodellen der Mensch als Individuum sich entfalten kann…

Na gut, was will man auch anderes erwarten, wenn der Macher dieses Films selber ein bekennender Atheist ist, das wissen wir ja seit seinem ersten Film „Zeitgeist“. Richard Dawkins lässt grüßen!

Was auch meines Erachtens zu wenig herausgestellt wird in diesem Film, ist die Tatsache, dass die Wissenschaft uns vielleicht diverse Antworten geben kann, solange sie aber, wie wir es jeden Tag beobachten können, nicht wirklich wissenschaftlich im Sinne der Definition ist, wird sich da nichts tun. Die heutige Wissenschaft ist zu einer Religion avanciert, dass einem nur grauen kann… Ihr wisst schon: Es gäbe angeblich unheilbare Krankheiten wie AIDS und Krebs, Erdöl sei organisch, der Klimawandel sei menschengemacht und es gäbe einen Treibhauseffekt, es gäbe keine Chemtrails (die physikalischen Gesetze haben sich nur verändert, dass sich Kondensstreifen heutzutage länger am Himmel halten können, sogar, wenn gar keine Feuchtigkeit in der Atmosphäre vorherrscht!), … Diese Liste lässt sich endlos fortsetzen.

Und da wollen wir wirklich wieder einmal andere bemühen, dass sie für uns die Erde und ihre Ressourcen neu berechnen und dabei wieder einmal Windräder und Solarzellen aufstellen, wobei doch auch schon längst bewiesen wurde, dass genau diese beiden Energiegewinnungsalternativen nicht zukunftsfähig sind? Also, Solarzellen können Zeit ihres Lebens nie mehr die Energie wieder hereinholen, die man benötigte, um sie herzustellen. Windkraftwerke ebenfalls.

Und Nahrungsmittel sollen in mehrstöckigen Hochhäusern gezüchtet werden? Du lieber Himmel, sollen wir also noch mehr den Bezug zur Natur verlieren? Und auch die natürliche Vielfalt der Pflanzenarten nicht immer wieder neu entdecken?

Also bei diesem Stadtmodell ist so einiges nicht wirklich durchdacht. Allerdings kommt man dennoch auf Gedanken über sich und die Welt, deshalb ist dieser Film beschränkt empfehlenswert. Allerdings hätte der Film ohne die schlechten Alternativvorschläge und manchmal auch zweifelhaften wissenschaftlichen Studien und Statistiken um einiges kürzer sein können. Aber macht euch doch ein eigenes Bild.

Alles Liebe,

Josephine

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