Tagebuch einer sklavin, Tag 2

Heute fing der Tag gleich mit einem Missverständnis an, oh jeee… Gestern wurde ich für die Nacht gefesselt mit Ketten, aber so, dass ich mich selber befreien konnte, wenn ich wollte. Beim Zubettgehen hörte ich die Herrin noch den Herrn fragen, wann ich heute aufzustehen habe. Aber eine Aussage bekam ich nicht mehr mit. So kam es, dass ich heute nicht, wie Herrin eigentlich von mir erwartete, um 9 Uhr ihr Frühstück zubereitete. Ich hing ja immer noch an den Ketten und wusste aus Erfahrung, dass ich diese nicht selber losmachen sollte, wenn es mir nicht ausdrücklich befohlen wurde. Also wartete ich brav in meinem Zimmer… Na gut, in der Nacht hatte ich die Ketten eine Zeit lang von meinen Händen gelöst, damit ich besser schlafen kann, ich gebe es zu. Bin eben doch eine böse sklavin…

So stand ich also ne Stunde zu spät auf und hatte eine erboste Herrin. Dennoch wurde es ein schöner Tag, mein erster regulärer Pflegedienst-Tag. Vor allem, wenn ich Dienst habe, muss meine Herrin nicht „bitte“ sagen; es genügen einzelne Stichwörter, und ich pariere schon.

Ich habe schon mitbekommen, dass sich meine Herrin für diese Nacht was neues ausgedacht hat. Bin gespannt, was es ist. Ich liebe ja Überraschungen…

Alles Liebe,

Josephine

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