Projekt „24/7 slave“ (vorerst?) gescheitert, aber mein „kinky life“ geht natürlich weiter!

Hallo ihr Lieben,

lange habe ich nichts mehr über meinen Alltag als sklavin geschrieben. Das lag daran, weil in den letzten Wochen nicht wirklich klar war, wie es nun weiter gehen soll mit meiner „Herrin“ und mir. Ständig war sie unzufrieden mit mir und zog sich körperlich wie emotional immer weiter von mir zurück. Zusätzlich kam nur noch Druck, dass ich ihr den „Geldscheißer“ machen soll, damit sie sich ihr Luxusleben leisten kann (Dauerhafte Haarentfernung, Kauf von SM-Spielzeug und Latexklamotten, Reisen und Hotelkosten…). So kam es vorgestern endlich zum reinigenden Eklat: Ich bin ausgezogen zu meiner Freundin Sabine nach Ludwigshafen! Hier werde ich so genommen, wie ich bin. Hier werde ich geliebt. Nun kann ich mich endlich wieder auf das konzentrieren, was ich wirklich erreichen will im beruflichen Leben. Und es wird auch weiterhin knisternde Erotik und spannende SM-Sessions geben, nun wohl mehr denn je! Natürlich habe ich vor ihr nicht den Status „24/7 sklavin“, aber mir ist es mehr wert, mit einer Person in Liebe zusammen zu sein, als dass ein Bild mit falschen Vorstellungen auf’s Gemüt drückt, nur aufgrund meines gestiegenen Verlangens, dienen zu dürfen. Dieses Verlangen habe ich nach wie vor, aber es sollte eine Person sein, zu der ich wirklich aufschauen kann. Eine Person, die weiß, was sie tut. Der die Verantwortung bewusst ist, die sie übernimmt mit ihrer Führung über mich.

Es kann gut sein, dass ich da einem Wunschbild hinterher renne, weil ich sehr wohl weiß, dass die meisten (vielleicht sogar alle?) dominanten Menschen oftmals die schwächeren sind. Es wird ein Bild von Stärke vorgegaukelt, aber eigentlich ist es ein Kontrollzwang über die eigene Ohnmacht, alles im Griff zu haben. Oft genug musste ich die Verantwortung in den letzten Wochen übernehmen und eigene Entscheidungen treffen, weil ich gemerkt habe, der „Herrin“ wird alles zu viel. Von ihrem Freund ganz zu schweigen. Und dass ich das tat, hat die beiden widerum weiter unzufrieden gemacht, aber Kommunikation war dennoch Fehlanzeige.

Schauen wir mal, wie es weiter geht. Ich würde mich freuen, wenn ich weiterhin Pflegedienst machen kann, zumindest solange, bis ich auf anderen Wegen genügend Geld verdiene. Es ist schon ein Fortschritt, dass ich jetzt ein geregeltes Einkommen habe, das würde ich natürlich gerne beibehalten.

Und ihr dürft euch auch weiterhin über SM-Stories hier freuen. Zwischendurch sind hier auch ein paar Erlebnisse diesbezüglich geschehen, immer mit Lady Sabine natürlich, doch da die Gesamtsituation so unklar war, wusste ich nicht, wie ich das hier im Blog schreiben sollte ohne gleichzeitig meiner Unzufriedenheit immer Luft zu machen, schließlich liest ja die Exherrin immer mit (und ich wollte sie nicht zusätzlich noch verstimmen)… Doch jetzt kann ich ja wieder frei schreiben.

Alles Liebe,

Josephine

Schreibe einen Kommentar