Mein erstes Julfest, und doch etwas anders gefeiert…

Na, dieses Jahr war ja rückblickend komplett interessant und fast durchgehend positiv…

So viele neue Eindrücke, Abenteuer und Experimente! Und wieder einmal habe ich mir bewiesen, und dieses Mal nachhaltig, dass sich nur was ändert im Leben, wenn man sich traut, die gewohnten Bahnen zu verlassen und neue Wege zu beschreiten. Sonst wäre ich wohl nie so schnell nach Ludwigshafen gekommen zu meiner Liebsten…

Klar, man macht natürlich auch Opfer, zum Beispiel habe ich nicht mehr mein geliebtes zweiwöchentliches Fesseltreff oder das wunderbare Rikschafahren. Doch ich weiß, es kommen noch andere coole Sachen auf mich zu. Da wäre meine Ausbildung zur Rohkostberaterin zu nennen. Ein ganzes Jahr lang an der Rainbowway Akademie in Hassloch. Dann habe ich noch den neuen Job im Pflegedienst bei einer ganz lieben Frau mit einer supersüßen Katze. Auch im Internet zeichnen sich die ersten Erfolge des Geldverdienens ab.

Dann trainiere ich jetzt doch häufiger mal meine weibliche Stimme, zumindest ist das ein Vorsatz für’s neue Jahr. Um mir das leichter zu machen, habe ich sogar Apps dafür zu meinem iPad gefunden (auch diesen Blogeintrag verfasse ich gerade damit). Meine Dauerhaarentfernung im Gesicht geht in die letzten Runden. Vielleicht muss ich nur noch dreimal zu hairfree, dann kann ich überlegen, wie ich noch meine weißen Baarthaare loswerde… Habt ihr Vorschläge?

Meine Freundin ist keine Christin, sie nennt sich eher Anhängerin des keltischen Heidentums. Deswegen gab es für mich dieses Jahr auch kein Weihnachtsfest. Stattdessen gab es die Bescherung schon am 21. 12., zur Wintersonnenwende, auch Julfest genannt. Normalerweise feiert sie das Ganze draußen, mit Freunden und großem Lagerfeuer, Trommeln und diversen Zeremonien. Doch dieses Jahr blieben wir zu zweit und daheim. Uns war dennoch nicht langweilig.

Die meiste Zeit des Tages verbrachte ich allerdings blind, denn ich durfte mal wieder meine Kontaktlinsen tragen. Ihr wisst schon, die schwarzen durchgefärbten… Natürlich hatten wir eine extralange Session und anderen „Spaß für Erwachsene“. Aber auch danach bekam ich den Hauptteil der Julfestzeremonie nur als Hörspielfassung mit (Trommeln, Räuchern und Naturgeister anrufen…).

Mal sehen, ob Sylvester auch so schön wird. Jedenfalls wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Dank iPad werde ich sicherlich wieder häufiger was schreiben. Alles Liebe,

Josephine

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