Bilanz nach dem ersten Monat „24/7“

Ich vermisse meinen Fesseltreff… Als ich noch in München wohnte, hatte ich mindestens alle 2 Wochen Bondage und Spanking, oft sogar einmal die Woche. Spanking habe ich hier zwar auch 1-2 mal die Woche, doch dann nur ein paar Hiebe auf den Arsch. Die anderen Körperzonen Rücken, Fußsohlen, Beine waren noch gar nicht dran. Und Bondage hatte ich bisher nur einmal im Monat. Anscheinend bin ich nicht die richtige sklavin für meine Herrin. ich verstehe es, wenn ich bettele, werde ich natürlich erst recht ignoriert, aber warum werde ich auch mit Ignoranz bestraft, wenn ich mich doch jeden Tag bemühe, die liebe sklavin zu sein?

ich gebe zu, in den letzten Tagen ist mehr Action passiert. Es gibt nun die Chance für regelmäßiges Ponyplay, es sei denn es ist nur noch 14 Tage bis zur nächsten Behandlung der Dauerhaften Haarentfernung bei Hairfree (siehe entsprechender Blogeintrag). Wie gut, dass ich Lady Sabine habe, sonst wäre ich wahrscheinlich vor lauter Frust noch komplett eingegangen.

Dann durfte ich bei der Herrin auch noch eine ganze Nacht mit einem abgesperrten Knebel verbringen. Das war hart, und wenn nicht einer der beiden aufblasbaren Gummifäustlinge kaputt gewesen wäre, dann hätte ich auch beinahe die Hände jene Nacht komplett handlungsunfähig gehabt.

Gestern hatte ich auch noch einen spannenden Spaziergang. Ich durfte in diesem Outfit meine Einkäufe erledigen:

Think Pink!

Dies ist eines meiner Lieblingsoutfits. So sehe ich zur Zeit aus…

Das ist ja noch nicht die Herausforderung, so gehe ich ja gerne raus. Es kam aber dazu, dass ich unter diesem kurzen Rock noch eine Windel und über die Windel noch ein Latex-Windelslip tragen musste. Die Herrin hat in ihrem Haushalt sowas schon für ihren Fetischeigenbedarf (es lebe das Switcherdasein!). Natürlich blieb es dann nicht aus, dass der Rock auffällig aufgepolstert wirkte. Und wer genauer hinsah, konnte hinten einen Teil der Rüschen des Windelslips aus transparentem Latex raushängen sehen. Noch spannender war, dass ich mit dem Fahrrad in diesem Outfit fuhr und nie genau wusste, wieviel dadurch zusätzlich von meiner „Polsterung“ für die Umwelt sichtbar war. Leider war die Windel nicht ganz dicht, drum war ich froh, dass ich die Tragfähigkeit der Windel erst dann (zwangsweise) testete, als ich wieder daheim war, denn die Herrin war den ganzen Tag nicht daheim und mir war es in ihrer Abwesenheit verboten, ein Klo zu benutzen. Na gut, eigentlich wär die Windel dicht gewesen, aber sie faste nicht wirklich die Menge meiner vollgefüllten Blase. Wir haben uns also gemerkt, dass ich andere Windeln brauche als meine Herrin. Und auch einen kleineren Windelslip, denn obwohl nicht viel aus der Windel in den Slip lief, lief mir die Sauce dennoch in Rinnsalen am Bein herab. Nee, wat ne Sauerei!!!

Wir brauchen echt einen Sklavenvertrag! Meine Herrin kennt meinen Frust eigentlich genau, sie weiß, dass ich als 24/7 teilweise noch viel zu unterfordert bin. Was D/s angeht, so bin ich ausgelastet. ich genieße sogar von Tag zu Tag mehr, devot zu sein und erzogen zu werden. Doch BD und SM ist definitiv noch zu wenig. ich habe meiner Herrin diesbezüglich auch einen Vorschlag gemacht, was für Punkte im Sklavenvertrag stehen sollen. Mir sind da vier Punkte dazu eingefallen:

1. ich soll mind. 3 Stunden die Woche in ein Hogtie gefesselt oder mumifiziert oder in eine ähnlich harte Fesselung gebracht werden. ich persönlich empfinde 3 h/Woche ja nicht wirklich als viel, aber es wäre schon mehr, als ich bisher hier erleben durfte. Der jetzige Durchschnitt liegt wohl bei 3 Stunden im Monat, also 45 Minuten die Woche! Dafür, dass der Monat 720 Stunden hat, sind 3, ja sogar 12 davon, recht wenig, wie ich finde. ich könnte es ja noch prozentual ausdrücken: bisher wurde ich im Monat Mai zu 0,4 Prozent gefesselt. Na gut, immerhin: Mit 4 Promille sollte man nicht mehr Auto fahren… *g*

2. ich soll mindestens einmal die Woche in eine Nachtfesselung gebracht werden. Auch das empfinde ich nicht wirklich als viel, zumal ich weiß, dass eine Menge 24/7 sklavinnen jede (!) Nacht gefesselt wird. Das wäre natürlich auch bei mir wünschenswert, allerdings haben wir bisher noch nicht die Möglichkeit, dass ich mich dann am Morgen von selber befreien kann (es fehlt das Zeitschloss), denn gerade an meinen Tagen, wo ich Pflegedienst habe, sollte ich doch rechtzeitig das Frühstück machen, ohne dass die Herrschaft mich noch aus dem Bett holen muss. Bisherige Bilanz von Fesselungen dieser Art im Monat Mai: 1 Nacht, also 3,33 %, wobei ich da auch nur angekettet war mit einfachen Karabinerhaken.

3. ich soll meiner Herrin mindestens dreimal die Woche einen Orgasmus durch orale Befriedigung bescheren. ich finde, dieser Punkt ist sehr wichtig, schließlich bin ich dazu da, meiner Herrin Freude zu bereiten. Anfangs hat sich meine Herrin auch gefreut, als ich sie auf 3 aufeinanderfolgende Tage so beglückte. Sie fand es sogar faszinierend, dass ich sowas täglich machen sollte… Doch wie es so ist mit Phantasie und Realität, die Ereignisse des Alltags und diverse Unlust ließ dieses Vorhaben doch nicht realisieren. Bisherige Bilanz also im Monat Mai: 3 von 30 Tagen, also 10 %.

4. weil die Herrschaft ziemlich morgenmuffelig ist (kein Wunder, die beiden sind körperlich übersäuert, schon alleine durch den täglichen Kaffeekonsum!), ich aber gar nicht (kein Kaffee, kein Fleisch, viel basische Ernährung… ich werde also von Tag zu Tag immer fitter!), ließ ich mir folgendes einfallen für das morgendliche Frühstücksritual: Während ich Kaffee koche, der Herrin ihr Frühstück zubereite und sie anschließend mit Frühstück und Kaffee bediene, habe ich den Mund zu halten. Dieser Punkt gefiel meiner Herrin sehr, sie will mich künftig am Morgen auch immer geknebelt sehen! Da ich diese Idee erst eingeführt habe, werde ich zu diesem Punkt keine Monatsbilanz ziehen.

Gestern morgen durfte ich einem anderen Pfleger noch zeigen, wie meine Herrin ihr Frühstück gerne zubereitet hätte. Es war der Wunsch meiner Herrin, dies zu tun, denn sie meinte, wenn ich in einer ordentlichen Nachtfesselung sein soll einmal die Woche, dann auch so, dass ich mich nicht von selber befreien kann. Heute morgen werde ich also das Frühstück nicht selber machen müssen… Doch, Moment, warum kann ich jetzt diesen Blog schreiben? Sollte ich jetzt nicht in der besagten Nachtfesselung sein? Oder war das zu offensichtlich, dass deswegen die Herrin mich nicht in Fesseln legen ließ? Oder war ich nicht brav? ich muss zugeben, ich habe gerade das Gefühl, nicht brav gewesen zu sein, denn die Herrin weiß, dass sie mich am Meisten mit Ignoranz bestraft. Doch was habe ich falsch gemacht?

Wenigstens gibt es nun die Regelung, dass ich über Nacht Windeln zu tragen habe, denn ich soll ja immer fragen, wenn ich auf Toilette muss, ob ich überhaupt darf. In der Nacht sollte ich für diesen Umstand natürlich nicht die Herrschaft wecken, darum die Windel. Nur, wäre es, gerade für diese Nacht, wo doch morgen genau der Pfleger Dienst hat, der jetzt mein Frühstückmachen übernehmen kann, spannend gewesen, mich in einer Nachtfesselung im eigenen Saft liegen zu lassen? Und wieder erschleicht sich mir der Eindruck, dass ich wohl nicht lieb genug war, dies zu verdienen. Scheiß Psychokacke! ich kann euch sagen, ich bin so froh, dass ich diesen Blog schreiben kann, wo ich ungestraft meine Gefühle äußern kann! Nur schade, dass ich jetzt diese Nacht zwei Stunden mit diesen Zeilen verbracht habe, anstatt selig die Früchte meiner Arbeit genießen zu können. Naja, hoffentlich fandet ihr diese Zeilen wenigstens unterhaltsam. Mir macht es jedenfalls viel Spaß, meinen Blog nun doch regelmäßiger zu pflegen. Und die Besucherstatistik geht auch immer mehr in die Höhe, dafür danke ich euch!

Bis zum nächsten Mal, alles Liebe,

Josephine

 

P.S.: Geehrter Leser, bitte diesen Beitrag nicht falsch verstehen. Hier wird zwar gejammert, aber auf hohem Niveau. mir geht es hier sehr gut und ich liebe meine Herrin abgöttisch! ich bin mir 100%ig sicher, es werden noch so einige Überraschungen auf mich zukommen. Und von denen werde ich natürlich immer fleißig berichten…

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