Aus dem Tagebuch der sklavin… Tag 1

Uff, erster Tag im neuen DOMizil. Die Aufregung lässt noch keinen ruhigen Schlaf zu. Ich habe diese Nacht ohne Fesselung geschlafen. Meine neue Frisur (siehe Artikel von gestern) war erstmal tiefgreifende Veränderung genug gestern. Und dann war ja da auch der Umzug. Doch ich muss sagen, dass die Matratze in meinem Zimmer eine sehr gute Qualität hat. In meiner alten Wohnung hatte ich eine schon sehr alte Matratze, wo einem teilweise schon die Kernfedern in den Rücken piksten. Hier ist eine schön harte Matratze, die einen tiefen, erholsamen Schlaf ermöglicht. Wenn ich nur nicht so aufgeregt wäre, natürlich.

Heute steht ein Besuch bei einer guten Freundin meiner Herrschaft an. Sie lädt zum Essen ein. Ansonsten wird es wohl ein ruhiger Tag. Sonntag. Naja, wer weiß, was sich meine Leute einfallen lassen, ich muss ja immer mit Überraschungen rechnen.

Update 22:20 Uhr:

Mmmmh, das war ein schöner und sinnlicher Tag. Sonnenschein lud zum Spazierengehen ein. Es hat auch Vorteile, ne Tram zu verpassen…

Dann bei der guten Freundin angekommen, ich nenne sie jetzt mal meine Lady, wurden sämtliche Sinne bedient. Zunächst kulinarisch, dann auch der Tastsinn durch Körpererfühlung. Wir vier waren dabei eingebunden… Ging jetzt nicht voll SM-mäßig zu, außer vielleicht, dass mir befohlen wurde, wann ich meinen Orgasmus haben durfte…

Aber ich denke mal, für die Nacht werde ich wohl heute noch versorgt. Jedenfalls wurde mir nun befohlen, den Blog zu schreiben. Und ich nutze die Zeit für mich allein, um nicht ständig vom Fernseher berieselt zu werden wie meine Herrschaft. Diese Glotze macht mich nur depressiv. Ich höre in meinem Zimmer schöne Musik, vielleicht noch ein wenig SecondLife oder auch noch nen Film gucken, dann geht es in die Heia, wahrscheinlich in Fesselung, aber da lasse ich mich überraschen. Morgen habe ich meinen ersten regulär bezahlten Pflegediensttag. Da werden die Herrin und ich hier in der Wohnung mal Tabula Rasa machen. Damit „meine Sachen“, also die, die von nun an meiner Herrin gehören, hier auch alle gut unterkommen und man nicht ständig über Umzugskartons rennen muss.

Alles Liebe,

Josephine

Schreibe einen Kommentar